Therapien

 

Prinzipien

Osteopathie ist eine diagnostische und therapeutische Vorgehensweise.

Sie widmet sich weniger den Symptomen, sondern sucht vielmehr nach den Ursachen der Beschwerden und versteht den Körper als funktionell-dynamisch vernetztes System.

Im Körper beeinflussen sich Struktur (z.B. Skelett) und Funktion (z.B. Bewegung) gegenseitig. Deshalb können verspannte und verhärtete Muskeln, Dysfunktionen innerer Organe, Druck auf Nerven oder Blutgefäße, ein Lymphstau oder Narben im Gewebe auch in weit entfernten Körperteilen Beschwerden auslösen.

Behandlungsansatz

Das Werkzeug des Osteopathen sind seine Hände. Durch punktgenaue vorsichtige Reize „fragen“ die Hände das Gewebe. Die „Antworten“, also die Reaktion des Gewebes, werden ebenfalls von den Händen aufgenommen und verstanden.Osteopathie_Hensky_baby_web

Möglicherweise liegt die Ursache der konkreten Beschwerde an einer ganz anderen Stelle und genau dort muss die Behandlung ansetzen, damit der Erfolg von Dauer sein kann.

Die osteopathische Behandlung zielt auf das

  • Parietale System:
    Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Gelenke),
  • Viszerale System:
    innere Organe, Blut- und Lymphgefäße, Nerven,
  • Cranio-sacrale System:
    Schädel, Hirn- und Rückenmark, Membranen.

 

Rahmenbedingungen

Eine durchschnittliche Behandlung dauert 50 Minuten. Der erste Termin beinhaltet eine ausführliche Anamnese, die gemeinsame Erarbeitung eines Behandlungskonzeptes mit Beratung sowie erste Therapiemaßnahmen.

Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen übernehmen anteilige Kosten der Behandlung. Eine Auflistung finden Sie unter diesem Link.

Für Privatversicherte rechne ich nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab, so dass die Rechnungen von einer Zusatzversicherung oder den Privatversicherungen ganz oder teilweise übernommen werden können.

Bitte fragen Sie dort entsprechend nach.